11.04.2019 10:59 Uhr
FIFA eNations Cup

Deutschlands Gruppengegner im Portrait

von Christian Bellinger

Turniere
Foto: Twitter
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Die deutsche eNationalmannschaft trifft beim FIFA eNations Cup in London auf Argentinien, Brasilien, Norwegen und Schweden.

Um den Einzug in das Viertelfinale zu schaffen, muss die deutsche Auswahl um Mohammed „MoAuba“ Harkous und Michael „MegaBit“ Bittner in Gruppe C mindestens Zweiter werden. Das Turnier findet am 13. und 14. April statt.

Argentinien zählt zu den großen Favoriten auf den Titel in London. Das hat vor allem mit Nicolas „Nicolas99fc“ Villalba zu tun. Die weltweite Nummer eins auf der PlayStation 4 ist das Aushängeschild der „Gauchos“ und wird in seinem Heimatland bereits mit Lionel Messi verglichen. Erreicht der Profi des FC Basel sein Leistungsmaximum, kann es für Argentinien sehr weit gehen. Yago „Yagocai“ Fawaz (Platz 27 im Global Series Ranking) von C. A. Independiente wird für den eNations Cup auf die Xbox ausweichen. Im Kampf um Platz eins in der Gruppe wird Deutschland sich gegen Argentinien beweisen müssen.

Die brasilianische eFootball-Auswahl wird von Ajax Amsterdams Victor „Tore“ Santos (Platz 15 im Global Series Ranking) und Ebio „Ébinho“ Berndardes (Platz 25 im Global Series Ranking) von den Wolverhampton Wanderers gebildet. Das Duo gehört zu den stärksten Mannschaften im gesamten Wettbewerb und wird zu einem echten Prüfstein.

Norwegen startet mit eher unbekannten Namen in den Wettbewerb: Magnus „Hyper“ Kristiansen nahm erst am vergangenen Wochenende erstmals an einem FUT Champions Cup teil, Teamkollege Anders „Rasmussen“ Rasmussen blieb das bisher verwehrt. Die Skandinavier gehen dementsprechend als der klare Underdog in die Gruppe, können deshalb aber auch befreit aufspielen und die Großen möglicherweise ärgern.

Mit viel Erfahrung trumpft hingegen die schwedische Auswahl auf: Ivan „BorasLegend“ Lapanje (Platz 235 im Global Series Ranking) und Simon „Zimme“ Nystedt (Platz 50 im Global Series Ranking) gehören schon seit geraumer Zeit zur FIFA-Elite. Dennoch ist ein Weiterkommen der Blau-Gelben eher unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen.