03.12.2020 15:46 Uhr
Die Spitze rückt in weite Ferne

VBL: Würzburg als einziger bayerischer Lichtblick

von Marco Wutz

Foto: FC Würzburger Kickers
Foto: FC Würzburger Kickers
Vier der fünf bayerischen Klubs haben am vierten Doppelspieltag der Virtual Bundesliga Club Championship herbe Rückschläge hinnehmen müssen.

Die SpVgg Greuther Fürth fungierte aus bayerischer Sicht bislang als Licht im Schatten einer eher durchwachsenen VBL-Saison, doch selbst die "Kleeblätter" kassierten am siebten Spieltag eine Klatsche vom 1. FC Heidenheim: Einzig Christian 'xImpact10' Judt vermochte es, bei der 1:7-Niederlage einen Zähler zu retten. Im Teamwork mit Jegor 'JayB__17' Bien gelang es dem Xbox-Spieler in der zweiten Tagespartie gegen den 1. FSV Mainz 05 anschließend immerhin noch, ein 4:4-Remis zu erzwingen. Die Fürther sind weiterhin Dritter, haben aber Hertha BSC nach Punkten aufschließen lassen – der Rückstand auf Tabellenführer RB Leipzig beträgt mittlerweile 25 Zähler, auf Heidenheim sind es zehn.

Die Berliner haben den Sprung nach vorne zum Teil dem starken 7:1-Sieg über den 1. FC Nürnberg zu verdanken, der in den Einzelpartien allerdings deutlich knapper ausfiel. Lediglich jeweils ein Treffer trennte Antonio 'AntonioRadelja' Radelja und Daniel 'bubu' Butenko in ihren Spielen vom Unentschieden und einem Punktgewinn. Ein Remis in der Gesamtabrechnung gelang hingegen später gegen den FC Augsburg, die Fuggerstädter fuhren am Mittwoch gleich zwei 4:4-Resultate ein – zuvor endete das Match gegen Mainz bereits mit ebenjenem Ergebnis.

Regensburg mit zwei 0:9-Pleiten

Zum Vergessen war der Spieltag für den SSV Jahn Regensburg, der gegen Spitzenreiter Leipzig und den FC Würzburger Kickers zwei deutliche 0:9-Niederlagen einstecken musste, obgleich die Einzelergebnisse gegen die "Roten Bullen" (1:2, 1:2, 4:5) durchaus respektabel waren. Für die Kickers war der hohe Gesamtsieg ein Glücksgriff, doch insgesamt können auch sie nicht vollends zufrieden mit der Tagesleistung sein: Das 4:4-Remis gegen Schlusslicht SV Sandhausen kostete wertvolle Punkte, ein Erfolg hätte die Ausgangsposition für die Verfolgung der Spitze deutlich verbessert. Dennoch kann Würzburg mit dem fünften Platz sicherlich gut leben, Augsburg (7.), Nürnberg (10.) und Regensburg (12.) folgen.